03.10.2025: Traumhafte Bedingungen beim diesjährigen Köhlbrandbrückenlauf
Gruppe vom Lauftreff Wedel schafft die spektakuläre Hochbrücke
Immer am Tag der deutschen Einheit wird die 55 Meter hohe Brücke über den Köhlbrand zur Laufstrecke. Und das schon seit 14 Jahren. Und auch in diesem Jahr waren die Startplätze schon seit Monaten ausverkauft. Annett, Jenny, Mike, Annalena und ich hatten uns für den Start um 9 Uhr angemeldet. Startzeiten 12 Uhr oder 15 Uhr wären auch gegangen. Cornelia hatte sich für den Start um 12 Uhr angemeldet. Vom S-Bahnhof Veddel spaziert man noch ein Stück bis zur Startnummernausgabe am Rand des ganz langgestreckten Geländes am Windhukkai mit diversen Ständen, Bereichen zum umziehen, Kleiderabgabe, angenehm vielen Toiletten und schließlich der Start- und Zielzone. Alles bestens organisiert: Man merkt die Erfahrung des Veranstalters, der auch den Hamburg Marathon durchführt. Ich war früh da und kam bei der Startnummernausgabe gleich dran. Zum Ausgleich wurde dort penibel kontrolliert.
Wir hatten traumhafte Laufbedingungen, mit anfangs noch frischen 10 Grad, wenig Wind und zunehmend wolkenlose Sonne. Was will man mehr?
Ein Gruppenfoto musste sein. Trotz der vielen Teilnehmer kam es in den langgezogenen Startzonen nicht zum Gedrängel. Die Spannung bis zum Start steigt, man wünscht sich gegenseitig einen guten Lauf und schon geht es los. Zunächst läuft man fast 2km bis an den Beginn der Rampe zur Brücke. Schon hier bietet sich ein wunderbarer Blick. Fast am höchsten Punkt auf der Brücke und noch auf dem Hinweg kommt mir auf den Gegenstrecke schon der spätere Sieger entgegen. Klar wird er von uns noch angefeuert. Auf der anderen Seite der Brücke passiert man eine Verpflegungsstation und läuft dann auf der Gegenseite den gleichen Weg zurück. Trotz der vielen Fotografen bleiben viele für ein paar Selfies stehen oder genießen einfach die Aussicht. Bei diesem Lauf lohnt sich das auch ganz besonders.
Mit der Medaille behängt und alkoholfreiem Bayernbier in der Hand lässt die Anspannung langsam nach. Wir genießen noch die Zeit in unserer kleinen Gruppe vom Lauftreff Wedel.
Auf dem Rückweg zur S-Bahn kommen uns die Läufer für den 12 Uhr Slot entgegen. Die müssen sich die Medaille erst noch verdienen.
(Fotos: Jenny und Bericht: Helmut, Lauftreff Wedel e.V.)
