Moin! Herzlich willkommen beim Lauftreff Wedel e.V., den wir dir gerne auf den folgenden Seiten vorstellen:

Stöbern ausdrücklich erwünscht! Es lohnt sich.

Laufender Roland Wer gerne zusammen mit anderen laufen oder walken möchte, ist bei uns richtig.

Wer etwa eine Stunde locker laufen oder walken kann, startet mit uns immer dienstags und donnerstags um 19:00 Uhr im Elbestadion (Bekstraße 22 in Wedel), je nach Anspruch in der passenden Gruppe. Im Winterhalbjahr bieten wir dienstags zur gleichen Zeit auch Gymnastik in der Halle an.

Wer erst lernen möchte, eine Stunde locker zu walken oder zu laufen, ohne aus der Puste zu kommen, ist uns zum alljährlichen Lauf- und Walkingeinsteigerkurs willkommen.

Wer zunächst mit Nordic Walking anfangen möchte, findet hier einen kleinen Appetitanreger. Wenn du schon fortgeschritten bist und ernsthaft über das Abenteuer erster Marathon nachdenkst, dann findest du hier ein paar Tipps.

Zwei nette Laufevents richten wir selber aus: den Neujahrslauf  und unseren Donatuslauf im Sommer. Und wir nehmen gerne an Laufevents teil. Mit unserer Vereinskleidung sind wir leicht zu erkennen. Und ein aktives Vereinsleben (mit Feiern, dem jährlichen Laufwochenende, weiteren gemeinsamen Läufen usw.) versteht sich von selbst.

Einfach mal mitmachen! Jeder kann erst einmal „schnuppern“. Wir freuen uns. Alles weitere findet sich im Lauftreff-Wedel e.V. (mit günstigen Beiträgen, da wir keine Sportanlagen finanzieren müssen).   Übrigens: Auf facebook sind wir hier zu finden. Dort sind auch zahlreiche Fotos zum anschauen oder herunterladen abrufbar. u. a. auch die Fotos vom diesjährigen Neujahrslauf.

 
Das war der Spendenlauf des Lauftreff Wedel e.V. am 16. Juni 2024 🏃🏃
Am Sonntag, dem 16. Juni 2024 fand zum 7. Mal der Donatus-Lauf des Lauftreff Wedel e.V. durch den Klövensteen statt.
 
In diesem Jahr haben wir mit diesem Spendenlauf den Gut Haidehof e.V. unterstützt. Der Verein "Gut Haidehof e.V." hatte einige Pflanzen dabei, die sie gegen Spende abgegeben haben. Es hat viele interessante Gespräche gegeben, für den Verein und uns hat sich die Veranstaltung sehr gelohnt.
 
Der Donatuslauf war zudem das große Finale unseres Lauf- und Walkingeinsteigerkurses. Nach den 15 Übungseinheiten des Kurses haben alle, die bis dahin durchgehalten haben, die Runde locker geschaft. Manche sogar zweimal!
 
Wie immer wurden keine Startgebühren erhoben. Stattdesssen baten wir um Spenden für den guten Zweck. Die Teilnehmer*innen entschieden selbst, wieviel sie spenden konnten und wollten.
Die Läufer*innen und Walker*innen wurden auf einen schönen, etwa 5,6 Kilometer langen Rundkurs durch den Klövensteen geschickt, der in von Lauftrefflern geführten Gruppen ohne Zeitnahme mindestens einmal erlaufen wurde. Besonders Ambitionierte konnten die Strecke auch zweimal absolvieren.
 
Aber nicht nur Läufer*innen und Walker*innen, sondern auch Zuschauer*innen kamen natürlich auf ihre Kosten: Gegen eine Spende wurde von einem großen Kuchenbüfett Kuchen ausgegeben, oder je nach Geschmack auch Salziges. Für alle standen vor, während und nach dem Lauf selbstverständlich auch Getränke zur Verfügung.
 
Fotos der Veranstaltung: Die hier gezeigten Fotos sind als Appetitanreger erst einmal nur eine kleine Auswahl. Auf unserer facebook-Seite (hier) kannst du in Kürze noch viel mehr Fotos der Veranstaltung und der begeisteren Teilnehmer finden (und wer möchte herunterladen).
 
 

Zwei Marathons innerhalb von 14 Tagen

Unser Lauftreffler Jan finisht den Hannover und Hamburg Marathon

IMG 20240414 WA0006Den diesjährigen April sehne ich mit großer Vorfreude herbei. Nicht nur, dass der April den Beginn der Laufsaison einläutet, sondern auch, weil ich in diesem Monat zwei Marathons innerhalb von 14 Tagen laufen werde, namentlich den ADAC Hannover Marathon (am 14.04.2024) und den Haspa Marathon Hamburg (am 28.04.2024). Die Vorbereitung verläuft jedoch schleppend: Muskuläre Probleme setzen mich zwischenzeitlich außer Gefecht, sodass ich erst ca. vier Wochen vor Beginn des ADAC Hannover Marathon das Training wieder aufnehmen kann. Ein letzter großer Test, der Halbmarathon in Berlin; der nur eine Woche vor dem Hannover Marathon stattfindet, verläuft ohne Probleme. So mache ich mich – zusammen mit meiner Freundin – bereits am Freitag auf dem Weg nach Hannover, um mir am nächsten Tag bereits meine Startunterlagen abzuholen. Der Besuch auf der Messe hat meine Vorfreude auf den Marathon noch einmal gesteigert, schließlich ist der Marathon in Hannover für seinen durchgehend flachen Streckenkurs bekannt. Ich hoffe, meine Zeit vom Frankfurt-Marathon (04:17:43) verbessern zu können.

Nach einer entspannten Nacht und einem kleinen Frühstück begutachte ich zuerst die Wetter-App für diesen Tag. Es sind 16°C, die Sonne scheint und es weht ein leichter Wind. Größere Temperatursprünge oder gar Regen werden nicht erwartet. So stehe ich bereits vierzig Minuten vor dem Start um 09:00 Uhr in dem mir zugeteilten Startblock und begebe mich, zusammen mit 3.628 weiteren Teilnehmern, um 09:10 Uhr auf den flachen Streckenkurs (die Strecke war noch nicht freigegeben). An der Strecke feuern Zuschauer die Marathonläufer an. Ich finde ein gleichmäßiges Tempo, mit dem ich mir sicher eine gute Zeit „erlaufen“ werde – sofern ich das Tempo „halten kann“. Nach 5 bzw. 10 Kilometern gibt es die ersten Verpflegungsstellen (von da an in einem Abstand von 2,5 Kilometern). Es werden stilles Wasser, Dextro Energy Iso, Bananen und Cola (ab Kilometer 25) gereicht. Nach 1,5 bzw. 2 Kilometern passiere ich das Fußballstadion von Hannover 96 bzw. den Maschsee, auf dem sich die Sonne spiegelt. Ein herrlicher Anblick. Bei Kilometer 14 kommen mir schon die Elite-Läufer, allem voran der diesjährige Sieger, Amanal Petros, mit einem rasanten Tempo entgegen. Bei Kilometer 27 wird es ein bisschen hektisch; hier treffen wir auf die Halbmarathonis, die 1,5 Stunden nach uns Marathonläufern gestartet sind. Jetzt gilt es nicht zu „überpacen“. Ich lasse einige Halbmarathonläufer passieren und halte mein Tempo gleichmäßig. Bei Kilometer 30 fühle ich mich noch recht fit. Der sog. „Mann mit dem Hammer“ hat mich noch nicht heimgesucht. Erst bei Kilometer 35 merke ich, dass ich ein wenig langsamer werde. Hier fangen auch viele meiner Mitläufer an, mit ihren Kräften zu haushalten. Wir motivieren uns gegenseitig und bündeln unsere letzten Kraftreserven für die letzten 7 Kilometer. Als ich die 40-Kilometer-Marke überquere, bin ich noch deutlich unter 4 Stunden. Nichtsdestotrotz gebe ich auf den letzten beiden Kilometern noch einmal Vollgas, vor allem als ich vom weiten den Zielbogen sehe. Schließlich überquere ich bei 3:53:40 die Ziellinie und bin total glücklich, dass ich meine Zielzeit im Vergleich zum Frankfurt Marathon um 24 Minuten verbessern konnte.

IMG 20240428 WA0013Für die nächsten Tage plane ich, auch im Hinblick auf den Hamburg Marathon in 14 Tagen, gut zu regenerieren und ein paar Aktivierungsläufe zu absolvieren. Für den Hamburg Marathon schreibe ich mir die Zwischenzeiten des Hannover Marathons auf die Hand. So halte ich meine Zwischenzeiten immer im Blick und kann kontrollieren, ob ich zu schnell oder gar zu langsam bin. Schließlich möchte ich meine Zeit aus Hannover noch einmal verbessern. Zusammen mit 11.950 Marathonläufern begebe ich mich bei perfekten Wetterbedingungen (sonnig aber bewölkt, leichter Wind) auf die Strecke. Der Startbereich ist gesäumt von Zuschauern. Es geht vorbei am Heiligengeistfeld, den tanzenden Türmen, entlang der Reeperbahn bis zur Elbchaussee. Ich fühle mich gut und merke die Belastung von vor 14 Tagen nicht. Im Vergleich zum Hannover Marathon laufe ich die ersten 10 Kilometer zwei Minuten schneller. Nun geht es vorbei an den Landungsbrücken; die Stimmung hier ist gigantisch. Die stimmungsvolle Atmosphäre motiviert mich. Es wird nun aber mit voranschreitender Tageszeit wärmer. Nichtsdestotrotz kann ich mein Tempo gleichmäßig halten. Ich passiere die Halbmarathon-Distanz und bin im Vergleich zu Hannover sechs Minuten schneller. Bei Kilometer 30 geht es vorbei am Friedhof Ohlsdorf, zugleich nördlichster Punkt der Strecke. Jetzt sind es nur noch 12 Kilometer bis zum Ziel. Das sollte kein Problem für mich sein. Ich schaue auf meine Uhr und die mir notierte Zeit aus Hannover und sehe, dass ich die 30-Kilometer Zeit aus Hannover um ebenfalls sechs Minuten verbessern konnte. Es geht vorbei am Eppendorfer Baum bzw. Klosterstern (Kilometer 37), wo die Marathonläufer von vielen Zuschauern nochmals angefeuert werden. Ich genieße die letzten Kilometer. Auch bei Kilometer 39, am Fanstand des Lauftreff Wedel, gibt es noch einmal letzte Anfeuerungen. Das Ziel ist nicht mehr weit entfernt. Nur noch den Gorch-Fock-Wall hochlaufen, vorbei an Planten un Bloomen, und auf die Karolinenstraße abbiegen. Jedoch ist das Laufen auf dem Gorch-Fock-Wall relativ kräftezehrend. Nichtsdestotrotz laufe ich bei stimmungsvoller Musik und unter frenetischem Jubel bei 03:42:45 über die Ziellinie. Ich bin sehr glücklich, den Marathon in unter 03:45:00 gefinisht zu haben. Zumal die Vorbereitung alles andere als optimal gelaufen ist. Gleichzeitig habe ich meine Zielzeit aus Hannover um 11 Minuten verbessern können. Im nächsten Jahr werde ich erneut versuchen, die Zielzeit zu verbessern.

 

Amrumer Mukolauf am 18.05.2024 - Einmal um die halbe Insel

Bericht von Angela Hans

IMG 2611Am 18.05.2024 habe ich in meinem Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum am 21. Amrumer Mukolauf teilgenommen. Initiiert von der Amrumer Regionalgruppe des Mukoviszidose e.V., sammelt diese mit dem Lauf jedes Jahr Spenden zugunsten der Mukoviszidose-Behandlung auf der Insel. Auf diese Weise konnten seit 2003 verschiedene Therapiegeräte, Freizeitgegenstände, Fortbildungen, Einzelklinikmaßnahmen oder Ausflüge für die Patienten finanziert werden.

Folgende Strecken wurden angeboten:

Einmal um die Insel (26,5 km)
Einmal um die halbe Insel (13,5 km)
Einmal um die halbe Insel - Walking (13,5 km)
Einmal um die Fachklinik Satteldüne (4,5 km)

Ich habe mich für den Lauf um die halbe Insel entschieden.

Der Start ist am Samstag um 12:30 Uhr für die 26,5 und die 13,5 km. Die 4,5 km-Läufer starten um 12:45 Uhr.

IMG 2609Warum laufen wir in der größten Mittagshitze? - Wird wohl einen Sinn haben…..
Der Countdown wird runtergezählt ….3,2,1 und los geht’s. Vom Start an der Fachklinik Satteldüne geht es zunächst ca. 1 KM durch den Wald, dann biegen wir ab zum Strandübergang Süddorf. Am Strand angekommen geht es Richtung Wittdün über den Kniepsand, immer am Rand der Düne entlang. Die Sonne brennt, es gibt keinen Schatten, keine Wolke, keinen Windzug. Der Sand ist mal fest, dann sinkt man wieder tief ein. Vor mir zieht sich das Band der Läufer in den gelben T-Shirts auseinander. Viele gehen, wenn der Sand unter den Füssen immer wieder nachgibt und laufen auf festerem Grund wieder an. Ich auch. Links neben mir sehe ich den Amrumer Leuchtturm. Aber wo ist Wittdün? Nimmt der Strand denn gar kein Ende?

Bei KM 5.80 (gefühlt müßte das schon KM 10 oder 12 sein) erreiche ich die erste Versorgungsstation auf der Wandelbahn in Wittdün. Endlich wieder fester Boden unter den Füssen. Eine Stärkung in Form von Wasser, Apfelsaft, Traubenzucker und Bananenstücken, dazu die Anfeuerung durch die Streckenposten und weiter geht es. Am Wittdüner Hafen vorbei, die Südspitze ist erreicht, es geht wieder nach Norden, Richtung Steenodde. Rechts neben mir ist jetzt die Wattseite. Ich erreiche den Yacht- und Seezeichenhafen, laufe daran vorbei zum Deich. Gestern war hier noch ein starker, kalter Wind - heute regt sich kein Lüftchen. Bei KM 9.40 in Steenodde ist der zweite Versorgungsposten.Hier gibt es zusätzlich zu Wasser und Traubenzucker auch eine Abkühlung mit Wasser aus dem Gartenschlauch. Und weiter geht der Hitzelauf in Richtung Nebel. Vorbei an brütenden Austernfischern und Wildgansfamilien erreiche ich Nebel. Die Laufstrecke führt einmal quer durch das Dorf, vorbei an dem Friedhof mit den sprechenden Grabsteinen der Amrumer Walfänger. Kurz danach, bei KM 11.90 ist die letzte Versorgungsstation. Hier teilt sich das Feld, die 26,5 KM-Läufer laufen weiter Richtung Norddorf. Ich trinke einen weiteren Becher Wasser und biege nach links ab, Richtung Ziel, zurück zur Fachklinik Satteldüne.

IMG 2625IMG 2655Überglücklich komme ich im Ziel an.Das war ein anstrengender und abwechslungsreicher Lauf und ich bin froh, dass ich eine der 692 Teilnehmenden gewesen bin.

Insgesamt wurde eine Spendensumme von 55.000,00€ erlaufen. Der Lauftreff Wedel hat als Sponsor meines Laufes dazu beigetragen, dafür meinen herzlichen Dank.

Vielleicht laufen oder walken im nächsten Jahr zu Pfingsten beim 22. Amrumer Mukolauf ja mehr Teilnehmer des Lauftreffs Wedel um die halbe/ganze Insel? Mir hat es großen Spaß gemacht!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat unserem Lauftreff Wedel e.V. als Lauf- und Walkingtreff erneut das Zertifikat SEHR GUT verliehen.
Um das DLV-Testurteil SEHR GUT zu erhalten, müssen eine Vielzahl von Grundvoraussetzungen und Zusatzleistungen erreicht werden. Diese erneute Auszeichnung gilt nun bis Ende 2025.
 

Und hier siehst du unsere Planung für weitere Veranstaltungen 2024:

Flyer Termine 2023